Premium Verlag trennt Print und Digital Axel Springers Spaltungsprozesse

Umbau bei Axel Springer: Das Medienhaus trennt in seinem Verlagsgeschäft den Print- vom Digitalbereich. Mitarbeiter sprechen intern von einer „Holz AG“ und einer „Fortschritts-AG“. Kommt es womöglich zu einem Verkauf?
In seinem Haus herrscht gewaltige Unruhe. Quelle: dpa
Springer-Chef Mathias Döpfner

In seinem Haus herrscht gewaltige Unruhe.

(Foto: dpa)

DüsseldorfMathias Döpfner sucht die Nähe zu seinen Mitarbeitern. Am vergangenen Dienstag lud der Vorstandsvorsitzende des Medienhauses Axel Springer SE zum ersten Tuesday Townhall Talk“ der Firmengeschichte ein. Die rund 15 000 Mitarbeiter konnten ihm und seinen Vorstandskollegen Fragen stellen, unter dem angriffslustigen Motto „Share your Thoughts! Drill us with Questions“. Townhall-Meetings gelten als probates Mittel der modernen Mitarbeiterkommunikation, sollen sie doch eine direkte Nähe zwischen Belegschaft und der Chefetage herstellen.

 

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