Verlust deutlich verringert
Pixelpark beschließt Kapitalerhöhung

Der Internet-Dienstleister Pixelpark hat seinen Verlust im vergangenen Jahr auf 2,2 Millionen Euro (Vorjahr: 6,6 Millionen Euro) verringert. Im vierten Quartal konnte das zwischenzeitlich angeschlagene Unternehmen sogar erstmals wieder schwarze Zahlen schreiben, teilte Pixelpark am Mittwoch mit.

HB BERLIN. Der Jahresumsatz erhöhte sich von 14,2 auf 18,2 Millionen Euro. Auf eine konkrete Prognose für das laufende Jahr legte sich Vorstandschef Michael Riese zunächst nicht fest.

Pixelpark war im März mit einer Schadensersatzklage gegen den im Streit ausgeschiedenen Firmengründer Paulus Neef, einen weiteren Ex- Vorstand und eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in erster Instanz gescheitert. Dabei ging es um den umstrittenen Kaufpreis bei einer Firmenübernahme im Jahr 2000. Das einstige Vorzeigeunternehmen am Neuen Markt war nach dem Internet-Boom in massive Probleme geraten und hatte sich eine harte Sanierung verordnet.

Mit Zustimmung des Aufsichtsrats hat Pixelpark darüber hinaus die Durchführung einer Barkapitalerhöhung aus dem Genehmigten Kapital beschlossen. Demnach soll das Grundkapital der Gesellschaft von derzeit 12,377 Mill. Euro um bis zu 3,9 Mill. Euro erhöht werden, teilte das Unternehmen mit. Das Grundkapital werde demnach um bis zu 31,5% erhöht. Den Aktionären werde dabei ein mittelbares Bezugsrecht eingeräumt. Entsprechend dem beschlossenen Bezugsverhältnis sollen für jeweils 16 alte Pixelpark-Aktien 5 neue Pixelpark-Aktien zum Bezugspreis von 1,35 Euro je Aktie bezogen werden können.

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