Verluste im ersten Quartal eingedämmt
Dialog Semiconductor profitiert vom Handy-Boom

Der Chipentwickler Dialog Semiconductor hat im ersten Quartal wegen niedrigerer Kosten für den Konzernumbau sowie sinkender Ausgaben für Forschung und Entwicklung seine Verluste verringert. Zudem sollen neue Chips für Farb-Displays und die Stromversorgung von Mobiltelefonen in diesem Jahr den Umsatz weiter in die Höhe treiben.

HB STUTTGART. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um neun Prozent auf 23,0 Mill. € und der Verlust nach Steuern ging um 69 % auf 1,49 Mill. € zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch in Kirchheim unter Teck mitteilte. „Wir sind wesentlich besser gestartet als ein Jahr zuvor“, sagte Dialog-Chef Roland Pudelko der Nachrichtenagentur Reuters.

„Wir sehen das Jahr weiter sehr positiv“, fügte er hinzu. In den nächsten Quartalen soll das Geschäft noch deutlich anziehen. An dem Ziel, den Umsatz um 30 % zu steigern und mit eine „schwarzen Null“ abzuschließen, habe sich nichts geändert. Die in den TecDax aufgestiegene Aktie stieg zum Handelsauftakt um 1,1 % auf 3,66 €.

Der Umsatz von Dialog mit Chips für Mobiltelefone wuchs in den ersten drei Monaten um 20 % auf 17,3 Mill. €. Vor allem Chips zur Regelung der Stromversorgung im Handy und Audio-Chips hätten dazu beigetragen, sagte Pudelko. Zudem seien die ersten Treiber für Flüssigkristall-Anzeigen von Herstellern in Taiwan, China und Korea ausgeliefert worden. Der Umsatz mit der Automobilindustrie legte dank neuer Produkte um 30 % auf 2,7 Mill. € zu.

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