Vivendi will Ubisoft
Gutes Geschäft mit Bösewichten

PremiumDer Medienkonzern Vivendi schluckt den Spieleanbieter Gameloft. Doch das Ziel ist ein dickerer Fisch: Ubisoft, bekannt für Hits wie „Assassin's Creed“. Denn Videospiele sind lukrativer als Kinofilme und Musik.

ParisVincent Bolloré hat eine Vorliebe für Übernahmen, wenn‘s sein muss auch feindliche. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats von Vivendi genießt seit Dienstagabend ein neues Erfolgserlebnis und freut sich schon auf eine weitere Akquisition. An Gameloft, dem vergleichsweise kleinen französischen Hersteller von Videospielen für mobile Geräte, hat Vivendi mit 61,7 Prozent eine klare Mehrheit erworben. Nun richtet der Medienkonzern seinen Blick auf einen dicken Fisch, Ubisoft. Das ebenfalls französische Unternehmen wird von Yves Guillemot geleitet, dessen Bruder Michel soeben die Kontrolle über Gameloft verloren hat. Ubisoft hat im vergangenen Jahr 1,46 Milliarden Euro umgesetzt, die bekanntesten Spiele sind weltweit beliebte...

 
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