Weckruf
US-Milliardär verliert Kampf um Motorola

Die Aktionäre des Handyherstellers Motorola haben dem US-Milliardär Carl Icahn einen Sitz im Aufsichtsrat des Konzerns verwehrt und damit für einen Kursrutsch an der Börse gesorgt. Für den umstrittenen Großinvestor ist dies nicht die erste Niederlage. Doch aufgeben will er längst noch nicht.

HB NEW YORK. Der US-Milliardär Carl Icahn hat seinen erbitterten Kampf um eine Mitsprache in der Motorola-Führung verloren. Die Aktionäre des US-Handyherstellers hätten bei der Hauptversammlung in Chicago dem Investor einen Sitz im Direktorium verweigert, erklärte der schwächelnde Branchenzweite am späten Montagabend nach einer vorläufigen Auszählung der Stimmen. Die bisherigen Mitglieder des Führungsgremiums seien in ihrem Amt bestätigt worden. Die Börse reagierte prompt auf die Nachricht: Motorola-Aktien gaben am Dienstag im frühen Handel mehr als zwei Prozent nach.

Icahn übt bei Firmen oft massiven Druck auf das Management aus, mehr für den Aktienkurs zu tun. Eigentlich eine gute Perspektive für...

 
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