Premium Welt-Internet-Konferenz in China Der autoritäre Cyberspace

Peking zieht immer mehr Grenzen ins Internet ein. Der Staat setzt auf Zensur und Überwachung – und westliche Unternehmen machen dabei kritiklos mit. Dabei wird für viele die Luft im chinesischen Cyberspace immer dünner.
Dieses Jahr sind erstmals auch hochkarätige Firmenchefs aus dem Ausland dabei wie Cisco-CEO Robbins oder Google-Chef Sundar Pichai. Quelle: AFP
Präsentation auf der Internet-Konferenz in Wuzhen

Dieses Jahr sind erstmals auch hochkarätige Firmenchefs aus dem Ausland dabei wie Cisco-CEO Robbins oder Google-Chef Sundar Pichai.

(Foto: AFP)

PekingApple-Chef Tim Cook, CEO des wertvollsten Unternehmens der Welt, verbeugt sich. Dann erst beginnt er mit seiner Rede zum Auftakt der dreitägigen Welt-Internet-Konferenz in Wuzhen, China. Apple teile die Vision der Konferenz, sagt Cook, „eine digitale Wirtschaft mit Offenheit und einem gemeinschaftlichen Nutzen“ zu entwickeln.

Mit diesen Worten will Cook seinen Gastgebern Respekt erweisen. China ist Apples zweitgrößter Markt. Aber seine Geste wirkt für viele wie ein Kotau vor dem chinesischen Staat und der Zensur der Cyberbehörde, die diese Konferenz seit 2014 im kleinen Städtchen Wuzhen veranstaltet.

 
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