Weltweit 15 bis 20 neue Titel
Gruner+Jahr investiert in neue Zeitschriften

Der weltweit zweitgrößte Zeitschriftenkonzern Gruner+Jahr geht in die Offensive: Angesichts erster Erholungstendenzen auf dem Medienmarkt will er im laufenden Jahr eine Reihe neuer Titel an den Start bringen. Unter anderem verspricht Vorstandschef Bernd Kundrun einen „neuen Aufbruch“ im Segment der Wirtschaftspresse.

HB HAMBURG. „Unsere starken Finanzen geben uns die Kraft, Neues zu wagen und zu wachsen“, sagte Kundrun am Donnerstag anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Bertelsmann-Tochter in Hamburg.

Er kündigte den Start von mehreren neuen Zeitschriftentiteln an. „Dazu werden wir in diesem Jahr einen Betrag von deutlich mehr als 50 Mill. für Entwicklungskosten und Anlaufverluste neuer Zeitschriften investieren und 15 bis 20 neue Titel weltweit einführen“, sagte Kundrun. Gruner und Jahr wolle sich künftig intensiver um die internationalen Wachstumsmärkte kümmern und auch im Segment der Wirtschaftspresse wieder kräftig zu investieren. Die Wirtschaftstitel hatten allgemein in den vergangenen Jahren unter der Konjunkturschwäche und der Börsenflaute gelitten.

Auch im vergangenen Jahr hatte G+J rund 50 Mill. Euro in neue Titel investiert. Als Beispiel für eine erfolgreiche Innovation nannte der Chef der Bertelsmann-Tochter die französische Fernsehzeitschrift „Télé 2 Semaines“, die binnen kurzer Zeit eine verkaufte Auflage von zwei Millionen Exemplaren erreichte und damit zur erfolgreichsten Zeitschriften-Einführung in Frankreich überhaupt wurde. „Damit haben wir ein neues Segment der 14-tägigen Fernsehzeitschriften eröffnet“, sagte Kundrun. Eine weitere Programmzeitschrift soll in der kommenden Woche auf dem französischen Markt folgen, um das neue Marktsegment möglichst breit zu besetzen.

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