Wenn Hacker die Barbie kapern
Agentin im Kinderzimmer

PremiumDie Sicherheitslücke bei der vernetzten Barbie zeigt: Hacker greifen inzwischen auch die Spielwarenbranche an. Für Hersteller und Händler ist das eine neue Erfahrung. Experten raten: Finger weg von vernetztem Spielzeug.

München/DüsseldorfDer Verkäufer in der Spielwarenabteilung stutzt. Danach hat heute wohl noch keiner gefragt. Doch er marschiert strammen Schrittes los, vorbei an den Brio-Holzeisenbahnen zu einem Regal mit Puppen. „Mit der kann man sprechen“, sagt er mit einem Fingerzeig und eilt wieder zurück in den vorweihnachtlichen Trubel.

Gemeint ist Cayla. Mit blonden Haaren, rosa Jacke und riesigen Augen ähnelt sie den vielen Mädchenträumen drum herum. Doch in einem unterscheidet sich die Puppe: Sie kann ins Internet gehen – und dann soll sie Fragen zu Mathe oder Rechtschreibung beantworten, sich mit Kindern über Familie, Schule und Hobbys unterhalten und Tic-Tac-Toe spielen....

 
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