Yiannopoulos verlässt Breitbart
Die Titanic der rechten Medien ist gesunken

Milo Yiannopoulos konnte sich scheinbar alles erlauben. Aber dann brach der Berufsprovokateur das letzte Tabu der Ära Trump, und die Republikaner ließen ihn tief fallen. Doch er will sich rächen.

San FranciscoBislang war er immer knapp an der Katastrophe vorbeigeschrappt. Doch diesmal hat er den moralischen Eisberg gerammt - sein politischer Untergang dauerte nur wenige Stunden. Die steile Karriere des Milo Yiannopoulos, umstrittener Provokateur und Rechtsausleger der ohnehin rechtskonservativen Webseite breitbart.com, wurde abrupt beendet. Er verlässt das Unternehmen mit sofortiger Wirkung.

Das teilte der Journalist am späten Dienstag mit. Vorausgegangen war ein 24-stündiges Dauerfeuer gegen ihn in Medien und sozialen Netzen wegen Äußerungen, die als Rechtfertigung für einvernehmlichen Sex älterer Männer mit Minderjährigen gesehen werden. Das gelte besonders für Beziehungen in der Schwulen-Szene. Yiannopoulos ist bekennender Homosexueller.

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