Zahlen fürs dritte Quartal
Premiere legt großen Gewinnsprung hin

Der Bezahlfernsehsender Premiere geht voller Optimismus ins wichtige Weinachtsgeschäft. Denn das dritte Quartal lief außerordentich erfolgreich.

HB MÜNCHEN. „Die gute Entwicklung im dritten Quartal stimmt uns zuversichtlich, die angestrebten und durchaus anspruchsvollen Jahresziele zu erreichen“, sagte Premiere-Chef Georg Kofler am Dienstag. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) war im dritten Quartal um 38,9 Prozent auf 60,6 Millionen Euro gestiegen. Damit hat Premiere klar die Prognosen der Analysten übertroffen, die im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 40,5 Millionen Euro gerechnet hatten. Unter dem Strich blieben dem im MDax gelisteten Unternehmen von Juli bis September 48,7 Millionen Euro nach 5,4 Millionen Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz legte von 242,2 auf 272,6 Millionen Euro zu.

Für das Gesamtjahr erwartet Premiere nun ein operatives Ergebnis zwischen 130 und 140 Millionen Euro. Zuvor war der Bezahlfernsehsender von 110 bis 140 Millionen Euro ausgegangen. Die Kosten für den Börsengang Anfang des Jahres zwischen 9 und 10 Millionen Euro sind in den Zahlen bereits berücksichtigt. Premiere bekräftigte, 2005 einen Umsatz von mindestens 1,1 Milliarde Euro erzielen zu wollen.

Auch an den Erwartungen für den Abonnentenzuwachs im vierten Quartal hielt Premiere fest. Das Unternehmen rechnet dank des Weihnachtsgeschäfts mit einem Plus bei den Abonnenten von 150 000 bis 190 000. Damit bleibt es bei der Jahresprognose von insgesamt 3,55 bis 3,60 Milllionen Abonnenten gegen Ende des Jahres. Per Ende September hatte Premiere 3,4 Millionen Abonnenten.

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