Zurückhaltung im Markt
Softwarehaus FJH moniert schwierige Rahmenbedingungen

Die FJH AG hat in den ersten neun Monaten bei steigendem Umsatz mehr verdient und gleichzeitig die Prognose für das Gesamtjahr 2003 bekräftigt. Das Münchener Softwarehaus, das auf Kunden aus der Finanzbranche spezialisiert ist, beklagt allerdings die anhaltenden politischen Diskussionen, die für Unsicherheit im Markt sorgen.

HB DÜSSELDORF. Das Softwarehaus konnte vor Zinsen und Steuern (Ebit) seinen Gewinn um 22 % auf 21,5 Mill. Euro steigern, teilte das im TecDax gelistete Unternehmen in München mit. Der Umsatz legte den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 95,2 (Vj: 94,1) Mill. Euro zu. FJH bekräftigte, die gesteckten Ziele für das Jahr 2003 zu erreichen.

Das auf die Finanzbranche spezialisierte Software- und Beratungsunternehmen hatte für 2003 bislang unter dem Strich einen Gewinnzuwachs von zehn Prozent angekündigt bei einem nicht näher bestimmten Umsatzwachstum.

Gerade bei seinen Versicherungskunden sieht das Unternehmen eine starke Zurückhaltung bei längerfristig angelegten Investitionen. Die Hauptauftraggeber agierten angesichts der politischen Diskussionen und der damit verbundenen Planungsunsicherheit vorsichtig, erklärte FJH am Donnerstag.

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