Zwischenbilanz
Kontron sieht sich im Plan

Der Minicomputer-Hersteller Kontron hat im ersten Quartal die Erwartungen geringfügig übertroffen. Wie erwartet bekräftigte Kontron die eigene Prognose für das Gesamtjahr.

dpa-afx ECHING. So werde prozentual zweistelliges Umsatzwachstum bei einem überproportional steigenden Gewinn vor Zinsen und Steuern angepeilt, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Freitag in Eching mit.

Das erste Quartal gilt gemeinhin im Jahresverlauf als das schwächste. Folgende Quartale profitierten von einem zunehmenden Erlösanteil mit Telekomcomputern der Atca-Technik (Advanced Telecom Computing Architecture).

Im vorbörslichen Handel wurden Kontron-Aktien in einer Spanne zwischen 14,60 und 15,00 Euro gehandelt nach einem Schlusskurs am Donnerstag von 14,50 Euro. In Erwartung eines starken Geschäftsverlaufs war die Aktie seit Anfang März von 10,80 Euro auf bis zu 14,80 Euro gestiegen.

Im ersten Quartal stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5,1 auf 6,7 Mill. Euro. Analysten hatten im Schnitt 6,63 Mill. Euro erwartet.

Unterm Strich stieg der Gewinn von 3,4 auf 4,9 Mill. Euro, verglichen mit der Analystenprognose von 4,65 Mill. Euro. Der Umsatz erhöhte sich von 86,6 auf 95,9 Mill. Euro. Hier hatten die Experten mit 95,5 Mill. Euro gerechnet. In absoluten Zahlen steigerte Kontron den Umsatz um elf Prozent. Währungsbereinigt lag das Umsatzplus bei 15 Prozent. Aufträge verbuchte Kontron im Wert von 113 Mill. Euro, nur knapp über dem Ordereingang des Vorjahresquartals.

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