Beteiligungsmarkt
Private Equity ist nicht mehr exotisch

Private Equity erfreut sich in der deutschen Wirtschaft großer Beliebtheit. Die Beteiligungsgesellschaften haben ihren Platz im Mittelstand gefunden. Der große Wurf ist den Finanzinvestoren aber noch nicht gelungen.

Die inländischen Beteiligungsgesellschaften sind inzwischen fester Bestandteil der Unternehmenslandschaft. Während das Geschäftsmodell vor rund 15 Jahren noch erklärungsbedürftig war, kennen die Unternehmer mittlerweile die Vor- und Nachteile bei einem Einstieg von Finanzinvestoren. 2014 erhielten die Private-Equity-Fonds in Deutschland rund 44.500 Anfragen von Kapital suchenden Unternehmen, was einer Steigerung von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gleichkommt.

Dies zeige, dass die Nachfrage nach Finanzierungslösungen mit Beteiligungskapital ungebrochen hoch sei, sagt Wilken von Hodenberg, Sprecher des Vorstandes des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK).

Diejenigen Unternehmen, die mit Beteiligungskapital finanziert sind, haben gut 900.000 Beschäftigte, der zusammengefasste Umsatz erreichte zuletzt etwa 180 Milliarden Euro im Jahr. Die ganz große Welle wegen fehlender Nachfolger bei inhabergeführten Unternehmen ist bisher allerdings ausgeblieben.

Das Kapitalangebot der Beteiligungsfonds wird in Zukunft aber eher noch steigen, weil die institutionellen Geldgeber – etwa Pensionskassen – wegen der niedrigen Zinsen bei Staatsanleihen nach lukrativen Alternativen suchen.

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