Investitionsalternativen im Mittelstand
Leasing ist Trumpf

Vorzüge wie geringe Kapitalbildung und Bilanzneutralität überzeugen viele Firmen. Welche Vorteile findige Unternehmer neben den bekannten Steuernachlässen noch von Leasingverträgen haben.
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AachenOb Fahrzeuge, Industriemaschinen, IT-Equipment oder komplette Fabrikanlagen: Leasing ist im Mittelstand fest verwurzelt. Drei von vier mittelständischen Unternehmen ziehen Leasing regelmäßig in Betracht, wenn sie Investitionen planen. Für 40 Prozent ist Leasing erste Wahl bei Investitionsplänen, der Investitionskredit folgt mit deutlichem Abstand.

„Eine Firma kann neue Technologien früher und schneller einführen und damit besser auf sich ändernde Anforderungen des Marktes reagieren“, beschreibt etwa der Leasing-Anbieter Grenkeleasing die Vorteile. Das im SDax notierte Unternehmen hat sich auf Leasing von Bürokommunikations-Geräten für kleinere und mittelgroße Firmen spezialisiert.

Aber auch die geringe Kapitalbindung macht die Finanzierungsform für viele attraktiv. Im Gegensatz zur Barzahlung zahlt der Leasingnehmer in der Regel eine monatliche Nutzungsgebühr. Dies schont die Liquidität und entlastet die Kreditlinien bei den Banken. Im optimalen Fall kann das Unternehmen die Leasingraten mit den Überschüssen finanzieren, die das geleaste Projekt erwirtschaftet.

Außerdem ist die Investition bilanzneutral, weil die Leasinggesellschaft – und nicht der Leasingnehmer – die geleasten Güter bilanziert. Damit entfällt der Vermögensposten auf der Aktivseite. Zugleich verringern sich die Verbindlichkeiten auf der Passivseite im Vergleich zu einer Kreditfinanzierung. Eine geringere Bilanzsumme wiederum erhöht die Leistungskennzahlen der Unternehmensbewertung. So verbessert sich die Eigenkapitalquote, was sich wiederum positiv auf das Kreditrating auswirkt.

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