Kulturelle Besonderheiten
Chinesen erwarten mehr Service

Die Ausfuhren des deutschen Maschinenbaus in die Volksrepublik sind stark rückläufig. Woran liegt das? Nicht unbedingt nur an konjunkturellen Gründen, wie eine Studie zeigt.
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KölnDer Maschinenbau gilt als Lokomotive des deutschen Exports, doch auf dem größten Auslandsmarkt schwindet die Zugkraft: Die Ausfuhren Richtung China waren im vergangenen Jahr stark rückläufig - eine Tendenz, die sich auch im ersten Halbjahr 2013 fortsetzte.

Die Volksrepublik ist mit einem Anteil von zuletzt elf Prozent der Gesamtexporte dennoch wichtigstes Zielland der Branche. Dass Investitionsgüter aus Deutschland weniger stark gefragt sind, hat nicht allein konjunkturelle Gründe, wie eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim nahelegt.

Demnach sind viele deutsche Maschinen für die Bedürfnisse der Kunden im mittleren Segment "überfunktional" - und im Vergleich zu den Produkten chinesischer Wettbewerber zu teuer.

Auf weiter Probleme weist eine Befragung der Unternehmensberatung Staufen hin: 84 Prozent der chinesischen Kunden finden, dass deutsche Anbieter beim Service besser werden müssen. Und jeder zweite Befragte kritisiert ein arrogantes Auftreten deutscher Firmen.

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Am günstigsten der zehn teuersten Städte ist für so genannte „Expats“ (Menschen, die für ihre Firma ins Ausland gehen) laut der Mercer-Studie „Cost of Living Survey 2014“ Shanghai. Doch auch diese Stadt ist teurer geworden: 2013 rangierte sie noch auf Platz 14. Die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China bietet laut dem Internetportal expatistan.com ein Mittagessen im Geschäftsviertel für umgerechnet 8 Euro. Ein Liter Milch kostet 2,93, ein Kilo Tomaten 1,47 Euro. Für eine etwa 85 Quadratmeter große möblierte Wohnung in einem schicken Stadtteil muss man monatlich etwa 1.986 Euro Miete berappen. Ein Monatsticket für den öffentlichen Nahverkehr kostet etwa 32 Euro, Eine Packung Marlboro-Zigaretten 2,40 Euro. Die Zahlen für die Mercer-Studie Cost of Living Survey 2014 wurden im März 2014 ermittelt. Die Devisenkurse und der Umfang von Waren und Dienstleistungen des Monats März bilden die Grundmesswerte dieser Studie. Das Beratungsunternehmen Mercer veröffentlicht jährlich ebenso Studien zur Lebensqualitität und Sicherheit in Weltmetropolen. Quelle: AFPAutomobilindustrie: Zulieferer wachsen mit den HerstellernEs sind Familienunternehmen wie der Wälzlagerspezialist Schaeffler, die mit der Globalisierung zu Exportriesen geworden sind. Mit einer operativen Rendite vor Zinsen und Steuern von gut 13 Prozent und mehr als elf Milliarden Euro Jahresumsatz gehören die Franken zu den führenden Autozulieferern weltweit. Dank der internationalen Nachfrage steigerte Schaeffler den Umsatz im Autogeschäft in den ersten neun Monaten um gut sieben Prozent. Die deutschen Autozulieferer erwirtschafteten 2012 fast 25 Milliarden Euro Auslandsumsatz. Sie folgen den Herstellern um den Globus: 2012 bauten die Deutschen 8,2 Millionen Autos im Ausland, 5,4 Millionen im Inland. Viele Teile für die im Ausland gefertigten Wagen kommen aus Deutschland. Als Faustregel gilt, dass drei neue Jobs im Ausland einen im Inland schaffen. Quelle: dpa
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