30 Jahre Shareholder-Value-Idee: Geburtstag eines Prinzips

30 Jahre Shareholder-Value-Idee
Geburtstag eines Prinzips

PremiumDer Finanzvorstand von Siemens, Ralf P. Thomas, über die Shareholder-Value-Idee, warum das Konzept zeitweise entgleiste und welche Bedeutung das Shareholder-Value-Denken heute in Unternehmen hat. Ein Gastbeitrag.

DüsseldorfDer Shareholder-Value wird dieses Jahr dreißig Jahre alt und steht bis heute immer wieder in der öffentlichen Kritik. Erst kürzlich kam der „Economist“ zu dem Schluss: „Die Shareholder-Value-Revolution der 80er-Jahre ist nach hinten losgegangen.“

Wie kam es zu dieser Kritik, und ist sie berechtigt? Das Konzept wurde 1986 von dem US-Wirtschaftswissenschaftler Alfred Rappaport in seinem Buch „Creating Shareholder Value“ entwickelt. Im Kern ging es dabei darum, Unternehmen auf nachhaltige Wertsteigerung auszurichten. 

Doch nach dem Platzen der Dotcom- Blase klagte Rappaport in einem Interview, sein Konzept sei „missverstanden“ worden und habe sich „verselbstständigt“. Anstatt langfristige Wertsteigerung zu schaffen, seien Manager vor allem...

 
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