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Kein Ersatz für geklautes Auto

Der Diebstahl eines beruflich genutzten Wagens, der bei dem Besuch einer privaten Veranstaltung gestohlen wird, darf nicht über die Betriebsausgaben von der Steuer abgezogen werden. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH).

In dem Urteilsfall war ein Arzt mit dem zu seinem Betriebsvermögen gehörenden PKW zum Weihnachtsmarkt gefahren. Der PKW wurde dort vom Parkplatz gestohlen. Die Kaskoversicherung ging von einem Obligenheitsverstoß des Arztes aus und weigerte sich, für den Schaden aufzukommen. Aus diesem Grund setzte der Mediziner den Buchwert des PKW als Betriebsausgabe an. Dieses Vorgehen wollten die Bundesfinanzrichter nicht billigen. Andererseits sieht der BFH das Abstellen des Fahrzeugs zur Übernachtung während einer Betriebsfahrt ebenso wenig als privat veranlasst an wie das Abstellen vor der Wohnung nach Rückkehr aus dem Betrieb (Az.: XI R 60/04).

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