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Miteigentümer dürfen Schuldner den Hahn zudrehen

Die Zulieferung von Wasser, Strom und Wärmeenergie darf eingestellt werden, wenn ein Wohnungseigentümer mit seinen Zahlungen erheblich in Rückstand gerät. Das geht aus einem Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt hervor.

HB FRANKFURT/M. Nach Auffassung des Gerichts verletzt die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer mit einem entsprechenden Beschluss keine Rechte des Eigentümers. Denn die Gemeinschaft müsse es nicht hinnehmen, dass sie einen Teil der Bewirtschaftungskosten eines Wohnungseigentümers auf ungewisse Zeit tragen müsse (Az.: 20 W 56/06).

Das Gericht bestätigte mit seinem grundlegenden Spruch die Rechtmäßigkeit des Beschlusses einer Eigentümergemeinschaft. Nachdem die Besitzer einer Wohnung wegen finanzieller Schwierigkeiten mehrere Monate mit ihren Beiträgen zur Wasser-, Strom- und Energieversorgung in Höhe von knapp 4 000 Euro im Rückstand waren, beschloss die Gemeinschaft eine vorübergehende Unterbrechung der Versorgung. Die betroffenen Eigentümer hielten diese Maßnahme für unverhältnismäßig und...

 
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