Arcandor
Ehrgeiz treibt Eick ins Abenteuer

Die Frage, warum Karl-Gerhard Eick sich den Job als Arcandor-Chef angetan hat, kann nur er selbst beantworten. Zunächst ist jedenfalls nicht ersichtlich, weshalb der 55-Jährige im März seinen Posten als Telekom-Finanzchef gegen das Himmelfahrtskommando beim strauchelnden Handelskonzern eingetauscht hat.

DÜSSELDORF. Ein Gerücht besagt, die Privatbank und Arcandor-Aktionärin Sal. Oppenheim habe Eick mit einem zweistelligen Millionenbetrag gelockt. Selbst wenn das stimmt - Geld allein wird für den ehrgeizigen Finanzprofi nicht den Ausschlag gegeben haben. Vielmehr wollte Eick schon lange Vorstandschef werden. Die Telekom hat ihm zweimal einen anderen vorgezogen - zuletzt Ende 2006 René Obermann. Eick war als erfahrener Senior dem jungen Vorstandsteam zunächst eine wichtige Stütze.

Doch Obermann baute seine Macht immer weiter aus, Eick verlor an Einfluss. Unter Obermanns Vorgänger Kai-Uwe Ricke war Eick der heimliche Herrscher, Obermann aber machte seinen Freund und Festnetzchef Timotheus Höttges zum Primus...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%