Architektin Regine Leibinger
Weit weg und hoch hinaus

PremiumRegine Leibinger brach aus der schwäbischen Unternehmerfamilie aus und wurde Architektin, mit dem Bau von Deutschlands höchstem Hotel setzt sie ein Ausrufezeichen. Nun betritt sie die internationale Bühne.

New York“. Wenn Regine Leibinger über die Stadt der Wolkenkratzer spricht, dann weicht ihr geschäftiges warmes Schwäbisch mit einem Mal akzentfreiem amerikanischem Englisch. Es klingt, als sei sie dort geboren. New York, ihre Traumstadt. Dort wollte sie als junge Architektin hin, unbedingt etwas anderes sehen als Stuttgart. „Ich wollte auch aus dem Dunstkreis der Familie“, erinnert sie sich.

Die 52-jährige Tochter der schwäbischen Unternehmerikone Berthold Leibinger ist damals ausgebrochen. Ihre Schwester Nicola führt den Maschinenbauer und Laserspezialisten Trumpf gemeinsam mit Ehemann Mathias Kammüller und Bruder Peter. Nur Regine, die Mittlere der Geschwister, hat einen ganz eigenen Weg gewählt, abseits des „gmähts Wiesle“, wie...

 
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