Autobranche
VW verliert seinen Chefdesigner offenbar an Kia

Bei Volkswagen dreht sich das Personalkarussell: Der Chefdesigner der Marke VW, Peter Schreyer, hat das Unternehmen verlassen. Er wechselt angeblich zum koreanischen Konkurrenten Kia. Schreyer wäre der zweite Top-Manager, den VW binnen kurzem an die aufstrebende Marke aus Fernost verliert.

HB WOLFSBURG. VW bestätigte, dass Schreyer das Unternehmen verlassen hat. Im Herbst war der frühere US-Statthalter von VW, Len Hunt, in den US-Vorstand von Kia gewechselt. Zuvor hatte das Handelsblatt über weitere Personalien beim Wolfsburger Konzern berichtet: Der VW-Aufsichtsrat billigte bei seiner Sitzung am Mittwoch den Aufstieg des VW-Argentinienchefs und ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers Viktor Klima zum Generalbevollmächtigten für Südamerika.

Klima wird direkt VW-Konzernchef Bernd Pischetsrieder untergeordnet. Früher hatten die Mitglieder des Konzernvorstandes die Verantwortung für einzelne Märkte, so war etwa der ehemalige Arbeitsdirektor Peter Hartz auch für Südamerika zuständig.

Außerdem wurde der ehemalige Leiter des Werkes Wolfsburg, Werner Neubauer, zum Generalbevollmächtigten für den sanierungsbedürftigen Bereich Komponentenwerke mit 30 000 Mitarbeitern ernannt. VW stellt wesentlich mehr Autoteile als die Konkurrenz selber her und erleidet wegen der hohen Löhne so Wettbewerbsnachteile. Der Konzern will diese Kosten senken, trifft aber auf den Widerstand der Gewerkschaft, die etwa Werksverkäufe ablehnt. Generalbevollmächtigter für den chinesischen Markt wird VW-China-Chef Winfried Vahland.

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