Autokrise
„Mr. Honda“ muss gehen

Das Stühlerücken in der Autoindustrie geht weiter. Nun trifft es den japanischen Autobauer Honda. Dort muss Präsident Takeo Fukui seinen Posten räumen. Damit haben die beiden größten japanischen Hersteller mitten in der Krise ihre Konzernspitzen ausgetauscht.

HB TOKIO- Der zweitgrößte japanische Autobauer Honda Motor wechselt in der Krise die Führungsspitze aus. Neuer Präsident wird zum Ende Juni der bisherige Senior Managing Director Takanobu Ito (55), wie die Honda Motor Co., Ltd. am Montag bekanntgab. Ito wird Nachfolger von Takeo Fukui (64), der im Vorstand den Posten als Berater übernehmen wird. Der Führungswechsel erfolgt nach Absegnung durch den Vorstand im Anschluss an die Hauptversammlung Ende Juni.

Im selben Monat bekommt auch Hondas größerer Rivale Toyota einen neuen Präsidenten. Dort soll der bisherige Stellvertreter Akio Toyoda, Enkel des Firmengründers, den Branchenprimus aus der gegenwärtigen Krise führen. Toyoda folgt dem langjährigen Präsidenten Katsuaki Watanabe. Dieser wird dafür Vizechef des Aufsichtsrats. Japans Autobauer leiden heftig unter der Absatzkrise und dem rasant gestiegenen Yen und mussten ihre Ertragsprognosen zusammenstreichen.

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