Bayer-Manager Theo van der Loo
Keine Ausrede mehr

PremiumBrasilianer mit afrikanischen Wurzeln sind in den Chefetage von Unternehmen kaum vertreten. Theo van der Loo, Chef von Bayer in Brasilien, setzt sich für mehr ethnische Diversität ein. Davon profitiert auch der Konzern.

São PauloIm März dieses Jahres platzte Theo van der Loo, Chef von Bayer in Brasilien, der Kragen. Der 62-jährige Holländer mit dem brasilianischen Pass machte seine Empörung über rassistische Diskriminierung öffentlich – mit einem Post auf LinkedIn.

Der sollte mächtig Resonanz erhalten: Es ging um einen afrobrasilianischen Bekannten, dem der Personalchef beim Vorstellungsgespräch klargemacht hatte, dass er keine Schwarzen einstellen würde – worauf sich der Bewerber aber nicht beschwerte, weil er fürchtete, dass es seiner Karriere schaden könnte. Schnell hatte der kurze Post ein halbe Million Leser und 1.500 Kommentare.

Seitdem ist van der Loo in Brasilien ein prominenter Vorkämpfer...

 
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