Bertelsmann
Albert Frère: Verschwiegen und unberechenbar

Der belgische Milliardär Albert Frère zwingt den Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann an die Börse. Das Porträt eines Mannes, der gerne gut isst und trinkt, der als geizig gilt - und als unberechenbar.

DÜSSELDORF. Die Häuserzeilen in Charleroi sind grau-schwarz vom Kohlebergbau und der Stahlindustrie. Rote Gewerkschaftsfahnen hängen an den Gebäuden. Wenn in Belgien gestreikt wird, dann hier. Meistens regnet es. Einst blühendes Wirtschaftszentrum, ist die südbelgische Stadt in den vergangenen zwei Jahrzehnten verarmt.

Nur ein paar Kilometer entfernt liegt „Blanche Borne“, das Reich von Albert Frère, einem der mächtigsten und verschwiegensten Männer Belgiens. Inmitten eines 250 Hektar großen Waldes hat er sich Büroräume für seine Holding bauen lassen. Das kunstvoll geschwungene Gebäude strahlt in Weiß. In der Eingangshalle stehen unzählige Skulpturen. Kostbare Gemälde zieren die Wände.

Von hier aus steuert der große,...

 
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