Biz-Camp für Schüler
Das Hobby als Geschäftsidee

Es ist ein Wettbewerb der Ideen: Beim Biz-Camp entwickeln Schüler Geschäftsmodelle und stellen sie einer Jury aus erfahrenen Wirtschaftsleuten vor. Auch wer nicht Unternehmer werden will, lernt etwas fürs Leben.
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FrankfurtDeniz rutscht auf seinem Stuhl herum,  versucht noch einmal seine Präsentation durchzusprechen. „Oh Gott, ich bin so aufgeregt“, sagt er. In der Generalprobe habe er gestottert, erzählt er, weil ihm die Worte ausgegangen waren. Er sitzt hinter einem großen Computerbildschirm. Es sieht aus, als hätte er sich verschanzt, vor dem großen Auftritt.

Deniz Karadeniz ist einer von zwanzig Teilnehmern des Biz-Camps in Frankfurt. Wie seine Mitstreiter hat der 15-Jährige Hauptschüler in einer Woche gelernt, eine Geschäftsidee zu entwickeln und vorzustellen. Vor dem Präsentieren hat er aber Bammel. Sitzen doch in der Jury erfahrene Unternehmer und Geschäftsleute von der Deutschen Bank und Ernst & Young, außerdem ein US-Generalkonsul.

Die Xchanging Transaction Bank und das Network for Teaching Entrepreneurship (NFTE) haben zusammen mit der START-Stiftung und dem Frankfurter Union Club schon zum fünften Mal Schüler zum einwöchigen Business-Workshop in die deutsche Finanzmetropole eingeladen. In den Schulferien, wohlgemerkt.

„In der Schule wählen die Jugendlichen ihre Fächer ja nach persönlichen Interessen aus. Aber langfristig müssen sie auch lernen, mit diesen Interessen Geld zu verdienen“, sagt Andreas Povel, Geschäftsführer der Xchanging Bank. „Das wollen wir ihnen im Camp spielerisch beibringen.“

Kommentare zu " Biz-Camp für Schüler: Das Hobby als Geschäftsidee"

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  • Sehr geehrter Kritiker,

    ich bin das Mädchen mit dem "Weinversand" und empfinde Ihren Kommentar persönlich sehr kränkend. Bei uns Schülern geht es nicht um das Erlernen von "Geschäftsspinnerei" - Ziel des Camps ist es, sich selbst in Bezug auf wirtschaftliche Belange weiterzubilden.
    Zum Thema der Funktionäre hat jeder seine eigenen Ansichten.
    Und wer soll bei diesem Camp Ihrer Meinung nach zu Schaden gekommen sein, wenn Sie was von "auf Kosten anderer" schreiben? Ich finde es gut, dass in einer größeren Zeitung darüber berichtet wird, so fühlt man sich gewertschätzt und ist stolz auf das Geleistete. Die Art und Weise wie dieser Text verfasst wurde muss jedoch auch von mir kritisiert werden: Niemand hat sich vor der Präsentation „verschanzt“ und ich habe auch nicht vor in China zu promovieren.

    Freundlichst

    Lilli Förster

  • … In der Jury erfahrene Unternehmer und Geschäftsleute von der Deutschen Bank und Ernst & Young, außerdem ein US-Generalkonsul. Sie meinen wohl Funktionäre! Dieser Bericht beginnt schon mit Schwindel. Was soll da schon rauskommen: ein Weinversand! Da lernen Schüler Geschäftsspinnerei und Funktionäre spielen sich als tolle Kerle auf und das ganze wohl auch noch auf Kosten anderer. Oh heilige Einfalt, und das in einem angeblich seriösen Blatt.

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