Düsseldorfer Unternehmen Com-Tex soll Investoren betrogen haben
Staatsanwalt ermittelt gegen Anlagefirma

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen den Gesellschafter sowie die Geschäftsführer der Düsseldorfer Com Vermögens- und Verwaltungs GmbH-Tex wegen des Verdachts auf Kapitalanlagebetrugs. Com-Tex-Telefonverkäufer sollen Anlegern unzulässigerweise Aktien der US Fortec Pharma Inc. -Firma verkauft haben.

sos FRANKFURT. Zudem sei von engen personellen Verflechtungen beider Unternehmen auszugehen, hieß es in Ermittlerkreisen. "Der Verdacht liegt nahe, dass es sich um Scheinfirmen handelt, mit denen Anleger über den Tisch gezogen werden sollten", sagte ein Ermittler. Über die Höhe des Schadens machten die Behörden keine Angaben.

Bereits im Februar hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Com-Tex den Verkauf der Fortec-Aktien als "unerlaubte Anlagevermittlung" verboten. Denn laut Kreditwesengesetz dürfen nur von der BaFin zugelassene Firmen Wertpapiere verkaufen; Com-Tex hatte diese Erlaubnis jedoch nicht.

Telefonverkäufer des Unternehmens hätten dennoch auch danach noch Privatleute mit wahllosen Anrufen, so genannten cold calls,...

 
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