Eckhard Cordes
Ein harter Chef - mit zu vielen Gegnern

Wochenlang wurde über die Zukunft von Konzernchef Eckhard Cordes bei der Metro spekuliert, jetzt schafft der Manager Fakten und kündigt seinen Weggang an. Cordes hat bei der Metro kaum einen Stein auf dem anderen gelassen - und sich damit nicht nur Freunde gemacht.

DüsseldorfMetro-Chef Eckhard Cordes war nie zimperlich. Seit seinem Amtsantritt vor vier Jahren krempelte er den Handelskonzern konsequent um. Weltweit fielen dabei 19.000 Stellen weg. Doch am Ende war der 60-Jährige vor allem damit beschäftigt, um seinen eigenen Arbeitsplatz zu kämpfen. Mit seiner Härte hatte er sich viele Gegner gemacht.

Den Ruf als entschlossener Sanierer hat Cordes schon lange. Bei Mercedes-Benz startete er 2005 ein milliardenschweres Sparprogramm, das mit dem Abbau von weltweit etwa 16.000 Stellen verbunden war. Cordes wurden Chancen auf die Nachfolge von Vorstandschef Jürgen Schrempp eingeräumt. Nachdem die Wahl auf Dieter Zetsche gefallen war, verließ Cordes nach...

 
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