Ed Gilligan
American Express-Kronprinz stirbt auf Dienstreise

Ed Gilligan hat sich 35 Jahre lang beim Kreditkartenanbieter American Express hochgearbeitet. Er galt als möglicher Nachfolger des Geschäftsführers. Doch auf dem Rückweg von einem Termin brach er im Flugzeug zusammen.
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New YorkDer Präsident von American Express, Ed Gilligan, ist überraschend gestorben. Der 55-Jährige sei am Freitag an Bord einer Dienstmaschine auf dem Weg nach New York plötzlich krank geworden, teilte eine Sprecherin des Kreditkartenunternehmens mit. Das Flugzeug habe daraufhin an einem nicht näher genannten Ort in den USA eine Notlandung gemacht.

Gilligan war auf dem Rückweg von einer Geschäftsreise. Wo er gewesen war, wollte die Firmensprecherin nicht sagen.

Vor 35 Jahren hatte Gilligan seine Karriere bei American Express als Praktikant begonnen. In der Folge war er in nahezu allen Sparten des Finanzdienstleisters mit Sitz in New York tätig. 2013 wurde er zum Firmenpräsidenten ernannt. Naturgemäß habe Gilligan daher als möglicher Nachfolger von Geschäftsführer Ken Chenault gegolten, sagte der Finanzanalyst Jim Shanahan.

Chenault drückte in einem Brief an die Belegschaft seine Trauer über den Tod Gilligans aus. „Dies ist zutiefst schmerzhaft und einfach unvorstellbar für all jene von uns, die das große Glück hatten, mit Ed zusammenarbeiten zu können“, schrieb der Geschäftsführer.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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