Ehemaliger Vorstandschef steht unter Verdacht, die wirtschaftliche Lage falsch dargestellt zu haben
Ex-EnBW-Chef Goll im Visier der Staatsanwälte

Der ehemalige Vorstandschef der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW), Gerhard Goll, steht unter Verdacht, die Bilanzen des Unternehmens geschönt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

DÜSSELDORF. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse der EnBW falsch dargestellt worden seien, sagte Oberstaatsanwalt Hubert Jobski gestern. „Wir gehen entsprechenden Hinweisen nach“, erläuterte er. „Die Ermittlungen sind aber noch in einem sehr frühen Stadium.“ Die Schwelle, die für einen Anfangsverdacht ausreiche, liege „naturgemäß sehr niedrig“. Neben dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden stehen noch drei weitere Personen unter Verdacht. Namen wollte der Oberstaatsanwalt aber nicht nennen. Goll wies die Vorwürfe zurück. „Ich glaube nicht, dass irgendjemand in dem Unternehmen etwas verschleiert oder geschönt hat“, sagte er.

Der 61-Jährige hatte den Konzern seit der Fusion von Badenwerk und Energie-Versorgung Schwaben 1997...

 
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