Entscheidung wird noch in diesem Jahr erwartet
Nehm will Strafen im Mannesmann-Prozess

Der spektakuläre Mannesmann-Prozess könnte wieder aufgerollt werden: Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bestätigte am Dienstag auf Anfrage, dass sie der Revision der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen die Freisprüche der Angeklagten beigetreten sei.

HB FRANKFURT. Generalbundesanwalt Kay Nehm fordert beim Bundesgerichtshof (BGH) die Aufhebung des Freispruchs im Fall Mannesmann. Dem zuständigen 3. BGH-Strafsenat seien "verschiedene sachlich-rechtliche Einwände" gegen das Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom vergangenen Juli unterbreitet worden. Näheres wollte Nehms Sprecherin mit Blick auf die Hauptverhandlung nicht mitteilen. Die Entscheidung des BGH wird noch in diesem Jahr erwartet.

Das Landgericht hatte Deutsche-Bank-Chef und Mannesmann - Aufsichtsrat Josef Ackermann, den früheren IG-Metall-Vorsitzenden und Aufsichtsrat Klaus Zwickel, den ehemaligen Mannesmann-Chef Klaus Esser und seinen Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Funk sowie zwei weitere Angeklagte vom Vorwurf der Untreue freigesprochen. Die Strafverfolger hatte dagegen auch nach der sechsmonatigen Hauptverhandlung an ihrer Auffassung festgehalten, dass die Zahlung von "Anerkennungsprämien" und "Pensionsabfindungen" in Höhe von rund 60 Mill. ? das Unternehmen und dessen Aktionäre geschädigt habe.

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