Premium Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser „Wir brauchen Neustarts und Zerstörung“

Klaus Esser machte aus Mannesmann ein modernes Telekommunikationsunternehmen – und verkaufte es dann für 180 Milliarden Euro an Vodafone. Im Interview erklärt er, wie ein radikaler Wandel in Konzernen gelingt.
„Man jammert. Dabei geht es doch um neue Geschäftschancen.“   Quelle: Thomas Dashuber für Handelsblatt
Klaus Esser

„Man jammert. Dabei geht es doch um neue Geschäftschancen.“

(Foto: Thomas Dashuber für Handelsblatt)

Alle Welt diskutiert über Disruption und Transformation. Der Manager, dem das in der deutschen Wirtschaftsgeschichte am weitestgehenden gelungen ist, heißt Klaus Esser. Der frühere Mannesmann-Chef formte aus dem traditionsreichen Röhrenhersteller einen modernen Telekommunikationskonzern. Die Wertsteigerung gemessen an der Börsenkapitalisierung lag bei mehr als 100 Milliarden Euro. Doch dann wurde Esser Opfer des eigenen Erfolgs – und Vodafone kaufte das Düsseldorfer Unternehmen im Jahr 2000 für sage und schreibe 180 Milliarden Euro. Es ist bis heute die teuerste Übernahme der globalen Wirtschaftsgeschichte.

 
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