Expertenrat zu Anlagebetrug
Schurken sind auch im Ausland dran

Anleger können auch Finanzdienstleister mit Sitz im Ausland auf Schadensersatz verklagen, erklärt Patrick Elixmann, Rechtsanwalt in der Kanzlei Goeddecke in Siegburg, im Kurzinterview.

Herr Elixmann, oft werben Finanzdienstleister mit Sitz im Ausland um deutsche Anleger, gerade mit Produkten des grauen Kapitalmarktes. Können Betroffene zu Hause in Deutschland auf Schadensersatz klagen, wenn sie Geld verlieren?

Ja, das hat das Oberlandesgericht Dresden in einem aktuellen Urteil entschieden. Zudem stellten die Richter klar, dass in solchen Fällen meist deutsches Recht gilt und dass Finanzdienstleister mit Auslandssitz eine Genehmigung der Finanzaufsicht brauchen - und zwar auch dann, wenn in den Geschäftsbedingungen das Ausland als Gerichtsort festgeschrieben ist. Bisher konnten ausländische Anbieter darauf bauen, dass Klagen hierzulande abgewiesen werden.

Welche Folgen hatte das?

Geschädigte mussten im Ausland klagen....

 
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