Gebrauchtwagen-Verkauf
Internetverkäufer muss Kauf beweisen

Der Anbieter bei einer Internetversteigerung muss beweisen können, dass der Kaufvertrag mit dem Ersteigerer zu Stande gekommen ist. Andernfalls kann der vermeintliche Bieter den Kauf ablehnen. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg hervor, über das der Deutsche Anwaltverein informiert.

FRANKFURT. In dem Fall ging es um die Internet-Versteigerung eines Audi A4 zum Preis von 15 500 Euro. Der vermeintliche Käufer bestritt den Kauf und erklärte, dass eine fremde Person mit seinem Passwort an der Versteigerung teilgenommen habe.

Der Verkäufer war der Ansicht, das müsse erst einmal bewiesen werden. Die Richter folgten ihm nicht. Der Verkäufer müsse nachweisen, dass der Vertrag mit dieser Person zustande gekommen sei. Denn es sei technisch möglich, ein ordnungsgemäß geschütztes Passwort auszuspähen und rechtswidrig zu nutzen.

Quelle: NEWS Frankfurt

 
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