Hempel-Chef Henrik Andersen
Die Betrüger in den eigenen Reihen

PremiumKaum im Amt, erreicht den Chef der dänischen Hempel-Gruppe eine Hiobsbotschaft aus Deutschland. Mitarbeiter des Anbieters von Schiffsfarbe haben bei einigen Aufträgen offenbar geschmiert. Andersen will hart durchgreifen.

DüsseldorfDie schlimmste Erschütterung erlebte Henrik Andersen, als sein Flugzeug in Kopenhagen schon längst ausgerollt war. Der neue Firmenchef der traditionsreichen Firmengruppe Hempel befand sich eigentlich noch in der Eingewöhnungszeit. Seit mehr als 100 Jahren ist das dänische Unternehmen als Anbieter von Schiffsfarbe bekannt. 6.000 Mitarbeiter beschäftigt der Konzern. Kunden in 80 Ländern machen den Vorstandschef zu einem Dauerreisenden. Flughäfen sind sozusagen Andersens zweite Heimat.

Am Mittwoch, dem 17. August, war die Landung härter als üblich. Wie immer, wenn die Anschnallzeichen erloschen sind, zückte der 49-Jährige sein Telefon. Normalerweise brauchte er eine gute halbe Stunde, um sich auf den neuesten...

 
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