Henry Ritchotte investiert in deutsches Fintech

Henry Ritchotte
Start-up statt Großbank

PremiumDer ehemalige Vorstand der Deutschen Bank ist seit kurzem als Investor aktiv. Der Amerikaner baut ein Portfolio mit Finanz-Start-ups auf. Sein Liebling: das deutsche Fintech Tradico, das Einkaufsvorfinanzierung bietet.

FrankfurtVom Bankvorstand zum Fintech-Investor – was bei anderen wie ein harter Bruch im Lebenslauf wirkt, erscheint bei Henry Ritchotte wie eine logische Konsequenz. Der gebürtige Amerikaner war der erste Digitalvorstand der Deutschen Bank und hat für das Geldhaus ein Konzept für eine Digitalbank entwickelt. Er kennt sich in der Szene aus. Mit seiner jüngst gegründeten Investmentfirma RitMir Ventures baut er gerade ein Fintech-Portfolio auf – bisher nur mit seinem eigenen Geld. Das „Herzstück“ des Portfolios, sagte Ritchotte dem Handelsblatt, sei aktuell das Münchener Start-up Tradico. Gerade hat er sich an dessen zweiter Finanzierungsrunde beteiligt, die insgesamt eine siebenstellige Summe...

 
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