Hintergrund
Alexander Falk: Vom Neuen Markt in die Gefängniszelle

Der Hamburger Millionär Alexander Falk galt als ein Gewinner des Neuen Marktes. Doch der Aufstieg des smart wirkenden Managers endete in einem jähen Abstieg bis in die Gefängniszelle im Juni 2003: Seit Pfingsten sitzt Falk in Hamburg in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe gehen ihn lauten auf schweren Betrug und Verstöße gegen das Aktiengesetz.

HB/dpa HAMBURG. Falk und weitere Beschuldigte sollen durch Scheingeschäfte die Umsatzzahlen der Hamburger Internetfirma Ision AG im Jahr 2000 manipuliert haben. Nur so habe Falk das Unternehmen im Januar 2001 zum weit überzogenen Preis von 812 Mill. € an die britische Energis plc verkaufen können, so die Staatsanwaltschaft.

Besitzen, Handeln und Verkaufen gehörten für Falk zum Geschäft: Er hatte den väterlichen Stadtplan-Verlag geerbt und 1995 im Alter von 26 Jahren für 50 Mill. DM an Bertelsmann verkauft. Dieses Startkapital nutzte er für unternehmerische Aktivitäten in den Bereichen Internet, Mobilfunk, Software, Rundfunk und Informationstechnik, die er in der Schweizer Distefora AG bündelte.

 
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