Iorio und Bänziger
Kurzporträts: Die neuen Vorstände der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank trennt nach dem Wechsel von Clemens Börsig in den Aufsichtsrat auf Ebene des Vorstands wieder das Finanz- vom Risikoressort. Die beiden künftigen Vorstände Anthony Di Iorio (Finanzen) und Hugo Bänziger (Risiko) arbeiten bereits seit einigen Jahren für Börsig, was für einen reibungslosen Übergang sprechen sollte. Zwei Kurzporträts.

Anthony Di Iorio wurde 1943 in New York geboren und gilt in der Bank als stiller, umgänglicher Chef. Vor seinem Wechsel zur Deutschen Bank arbeitete er bei diversen Banken, darunter Paine Webber, Bank of America und Goldman Sachs. Begonnen hat er seine Karriere in den sechziger Jahren bei der Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG.Seine Berufung in den Vorstand kam ebenso wie der Wechsel Börsigs auch für Insider aus heiterem Himmel.

Der Aufstieg Bänzigers war hingegen bereits seit Monaten Gegenstand von Spekulationen. Der 50-Jährige gilt ebenso wie Di Iorio als ausgewiesener Experte auf seinem Gebiet. Er arbeitete etwa an den viel beachteten Corrigan-Berichten zur Stabilität des Finanzsystems mit. Sein Lebenslauf weist einige Parallelen mit dem Ackermanns auf. Beide arbeiteten lange bei Credit Suisse, beide kamen 1996 zur Deutschen Bank. Nicht zuletzt deshalb gilt Bänziger als Vertrauter des Vorstandschefs.

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