Jim Snabe
SAP-Co-Chef geht und streicht Millionen ein

SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe verlässt im Mai 2014 die Firma - und wird offenbar einige Ansprüche ausgezahlt bekommen, die er sich bis dahin erarbeitet hat. Diese können sich auf bis zu 15 Millionen Euro belaufen.
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WalldorfDer scheidende SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe könnte bei seinem geplanten Wechsel in den Aufsichtsrat 2014 auf einen Schlag bis zu 15 Millionen Euro ausgezahlt bekommen. Ein Sprecher bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des „Manager Magazin“. Das Geld stamme aus kurz-, mittel- und langfristigen Anreizprogrammen für den Vorstand, die sich unter anderem an der Kursentwicklung der SAP-Aktie orientieren, sagte der Sprecher. Wie viel Geld Snabe tatsächlich bekommt, hänge aber noch von der Entwicklung des Unternehmens in diesem Jahr ab. Die Summe könne auch bis zu sechs Millionen Euro niedriger ausfallen.

„Jim Snabe erhält keine Abfindung“, betonte Aufsichtsratschef Hasso Plattner am Mittwoch. „Zum Ende seiner Dienstzeit am 21. Mai 2014 erhält Jim Snabe eine Auszahlung von Ansprüchen, die er sich seit 2011 erarbeitet hat.“

Snabe hatte im Sommer angekündigt, dass er im kommenden Jahr seinen Job als SAP-Chef an den Nagel hängen will. Sofern die Hauptversammlung am 21. Mai 2014 zustimmt, wechselt er dann in den Aufsichtsrat. Regulär wäre sein Vertrag erst 2017 ausgelaufen. 2012 erhielt Snabe ein Gehalt von 8,25 Millionen Euro, Teile davon bekommt er aber wegen der aktienbasierten Komponenten erst 2014 ausbezahlt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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