Karriere im Ausland
Nesthocker, na und?!

PremiumDeutsche wollen ungern im Ausland arbeiten. So kann man doch aber keine Karriere machen, ereifern sich Berater. Doch, man kann. Allerdings kommt man oft nicht ganz nach oben. Im Gegenzug winken andere Vorteile.

Zwei Wochen sind für Melanie Mackert eine lange Zeit. „Schon nach zwei Wochen merkt man, wie viel man zu Hause verpasst und dann nachholen muss“, sagt sie. Für ihren Arbeitgeber, den Automobilzulieferer Schaeffler, reist die Werkstofftechnikerin öfter ins Ausland, um in den Fabriken die Werkstoffprüfung zu begutachten. Länger als 14 Tage war sie dabei aber noch nie unterwegs – und sie will es auch gar nicht. Für ein oder sogar zwei Jahre mal die Geschäfte in Südamerika entdecken oder die Produktionsstätten in Asien kennen lernen? Das kommt für sie nicht infrage. Denn entweder ginge sie ohne ihren Mann ins Ausland,...

 
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