Karstadt-Eigner René Benko
Aus Prinzip undurchsichtig

PremiumDer vorbestrafte Immobilienhändler und Karstadt-Eigner René Benko erklärt die Warenhauskette als saniert – und inszeniert sich als seriöser Unternehmer. Doch ist der Einzelhändler wirklich gerettet? Es bleiben Zweifel.

WienRichtig wohl fühlt sich René Benko im Kreis von Bankern, Unternehmern und Journalisten in der Wiener Zentrale der Raiffeisen Bank International nicht. Seine Haut glänzt im Scheinwerferlicht. Sein Vollbart, der schwarze Anzug samt Manschettenhemd und eine taubenblaue Krawatte lassen den 39-Jährigen älter erscheinen. Die Worte quälen sich langsam aus dem Mund des Immobilienhändlers und Karstadt-Eigners.

Auf Einladung von Johann Strobl, dem neuen CEO der Raiffeisen Bank International, hat sich der Tiroler Selfmademan zu einem Business-Lunch überreden lassen. Seine Aufgabe: sich nur nicht verplappern. Er weiß, die Indiskretion gehört zu Wien wie der Tafelspitz. „In Österreich ist Neid und Missgunst...

 
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