Kein neuer Vertrag
Helaba trennt sich von Vizechef

Die Landesbank Hessen-Thüringen baut ihren Vorstand um. Neben Vize-Vorstandschef Johann Berger muss auch Kreditvorstand Gerrit Raupach gehen. Beide Verträge werden laut Angaben aus Unternehmenskreisen nicht verlängert.
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FrankfurtDie Helaba und ihr stellvertretender Vorstandschef Johann Berger gehen Finanzkreisen zufolge getrennte Wege. Bergers zum 30. September auslaufender Vertrag werde ebenso wenig verlängert wie der Kontrakt von Kreditvorstand Gerrit Raupach, sagten drei mit den Personalien vertraute Personen am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Beide gehören dem Helaba-Vorstand seit 2007 an. Auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete darüber vorab aus der Samstagausgabe. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und ihr Mehrheitseigner, der Sparkassenverband Hessen-Thüringen, äußerten sich nicht zu den Informationen.

Spekulationen, wonach Berger und Raupach sich gegen den Kauf der WestLB -Verbundbank - des Geschäfts der Landesbank mit den Sparkassen in Nordrhein-Westfalen - durch die Frankfurter Helaba ausgesprochen hätten und deshalb gehen müssten, wurden in den Kreisen zurückgewiesen. Berger ist im Vorstand für das Immobiliengeschäft zuständig. Vorstandschef Hans-Dieter Brenner hatte am Donnerstag auf die Frage nach der bisher ausstehenden Vertragsverlängerung für die beiden Vorstände gesagt, er wisse darüber nichts.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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