Keine Vertragsverlängerung
Dresdner-Risikovorstand scheidet aus

Der Risikovorstand der Dresdner Bank, Otto Steinmetz, gibt sein Amt auf. Er hat dem Institut zufolge auf die Option verzichtet, seinen bis Ende Mai laufenden Vertrag zu verlängern.

HB FRANKFURT. Das sagte ein Sprecher der Bank am Abend. Der Manager, der im Mai 64 Jahre alt werde, wolle „den Schwerpunkt auf andere Gebiete legen“, sagte der Sprecher. In Finanzkreisen erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters, ein Nachfolger sei noch nicht gefunden. Möglicherweise werde Steinmetz im Mutterkonzern Allianz bleiben. Mit der Finanzkrise, die auch die Dresdner Bank getroffen hat, hänge die Personalie nicht zusammen, hieß es in den Kreisen weiter.

Zu neuen Spekulationen über die Höhe der Abschreibungen im 1. Quartal äußerte sich der Banksprecher nicht. Der Börsendienst „Platow-Brief“ hatte berichtet, „angeblich“ habe die Dresdner Bank im 1. Quartal noch einmal über eine Milliarde Euro abgeschrieben. Allianz-Vorstand Helmut Perlet hatte im Februar von bis zu 400 Mill. Belastungen im Quartal gesprochen.

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