Klaus Kleinfeld verlässt Arconic
Ein tragisches Wunderkind

PremiumZum zweiten Mal musste Klaus Kleinfeld als Manager aufgeben: zuerst bei Siemens, nun bei Arconic. Er hat die Macht der Wall Street unterschätzt – und einfach kein Glück. Ein Kommentar.

New York
Griechische Dichter wie Aischylos oder Sophokles hätten ihre Freude am Schicksal von Klaus Kleinfeld. Der Held und Führer von großen Konzernen wie Siemens oder Alcoa scheiterte gleich zweimal „schuldlos schuldig“, wie es sich für eine Tragödie gehört. Die nötige Fallhöhe dafür bereitete er selbst. Schon mit 46 Jahren führte er Siemens, nach einer steilen Karriere in dem deutschen Konzern. Doch schon zwei Jahre später musste er wegen eines Korruptionsskandals zurücktreten, für den er persönlich gar nicht verantwortlich gemacht werden konnte.

Auch bei Alcoa klebte das Pech an seinen Händen. Zwar führte er den Aluminiumkonzern sicher durch die Finanzkrise,...

 
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