Kompetenzstreit beendet
Berg verlässt Suhrkamp

Die Führungskrise im Hause Suhrkamp ist beendet: Geschäftsführer Günter Berg hat das Handtuch geworfen und verlässt den Verlag.

HB FRANKFURT/M. Rund ein Jahr nach dem Tod von Verleger Siegfried Unseld hat Berg damit die Konsequenzen aus dem Eintritt der Unseld-Witwe Ulla Berkéwicz in den Verlag gezogen. Diese hatte die Verlagsleitung im Oktober an sich gezogen und Berg damit Kompetenzen streitig gemacht.

Man trenne sich „in gegenseitigem Einvernehmen, da hinsichtlich der von den Gesellschaftern beschlossenen Aufgabenverteilung innerhalb der Geschäftsführung keine Verständigung erzielt werden konnte“, hieß es am Dienstag in einer Pressemitteilung des Verlags.

Die Geschäftsführung bestehe „ab sofort“ aus Berkéwicz (Vorsitzende), Philip Roeder und Rainer Weiss. Roeder übernehme als Geschäftsführer kommissarisch die Verantwortung für die bislang von Berg betreuten Bereiche Verkauf und Vertrieb.

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