Konzernlenker
Typologie des Patriarchen

PremiumAuf sie ist alle Macht im Unternehmen konzentriert – und doch interpretieren sie ihre Rollen unterschiedlich. Mal agieren sie als egozentrische Herrscher, mal als pflichtbewusste Arbeiter. Sechs Charaktere und beispielhafte Protagonisten.

Die Egomanen

Wen kümmert das schon, dass die Leute und die Politiker sich über Subventionen in dreistelliger Millionenhöhe aufregen, nur weil der Begünstigte dann Reißaus nimmt, die Heimat im schwäbischen Aretsried verlässt und in die Schweiz geht, wo weniger Steuern anfallen. Theo Müller denkt so, der Sohn des Molkereibesitzers Alois Müller, der von 1971 an in hartnäckiger Wachstumsfixierung seine Milch-Gruppe aufbaute. Der aus dem verwechselbaren, homogenen Produkt Milch eine Marke machte mit seinen Joghurts und Geschmacksgetränken. Der für eine gewisse Unerbittlichkeit bekannt ist. Und der den Slogan „Alles Müller oder was?“ in die deutschen Haushalte brachte, unter Zuhilfenahme von PR-Verstärkern...

 
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