Lottogesellschaften kündigten Widerstand gegen das Urteil an
Gericht stärkt privaten Lottovermittlern den Rücken

Im Streit um das staatliche Glücksspielmonopol hat das Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) den privaten Lottovermittlern den Rücken gestärkt. Die Weigerung der staatlichen Lottogesellschaften, mit den privaten Vermittlern zusammenzuarbeiten, stellt eine "verbotene wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung dar", wie das OLG Düsseldorf mitteilt.

HB FRANKFURT. amit bestätigte der Senat einen Beschluss des Bundeskartellamts. Die Lotterien sicherten sich lediglich gegen drohenden Wettbewerb ab, argumentiert das Gericht. Sie hatten sich geweigert, bundesweit jene Spieleinsätze anzunehmen, die Unternehmen wie der Lotto- und Wettenvermittler Fluxx durch den Verkauf über Tankstellen und Handelsketten erwirtschaften.

Zudem dürfen die Lottogesellschaften nach dem Beschluss des OLG ihr Sportwetten- und Lottoangebot nicht nur auf das jeweilige Bundesgebiet beschränken. Dies sei eine kartellrechtswidrige Absprache, hieß es in der Mitteilung. Ihre Zustimmung zu einer "fremden" Lottogesellschaft könnten sie beispielsweise nur dann verweigern, wenn sie damit die Spiel- und Wettsucht bekämpfen wollten.

Private deutsche Lottovermittler...

 
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