Mark Zuckerberg
Facebook wird in die Offensive gedrängt

PremiumDie Kritik an frei erfundenen Nachrichten in Sozialen Netzwerken wächst und zwingt Facebook-Chef Mark Zuckerberg zu neuen Allianzen. Er will nicht länger alleine der Buhmann des Internets sein.

San FranciscoDiese Demütigung wollte er sich nicht antun: Als das Who’s who des Silicon Valleys vergangene Woche im Trump Tower in New York zum Höflichkeitsbesuch beim künftigen Präsidenten antrat, blieb Mark Zuckerberg lieber zu Hause. Die Nummer zwei seines Netzwerks Facebook, Sheryl Sandberg, musste zusammen mit Jeff Bezos, Elon Musk, Satya Nadella und anderen Top-Führungskräften die peinliche Vorführung durch Donald Trump und seine Kinder über sich ergehen lassen.

Zuckerberg, Mitgründer und Vorstandschef des Netzwerks mit 1,8 Milliarden Nutzern weltweit, hat wie kein anderer Silicon-Valley-Star unter Trump gelitten. Der sonst betont unpolitische 32-Jährige eröffnete im April eine Facebook-Entwicklerkonferenz mit...

 
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