EWE-Chef Brückmann stolpert über Spende an Klitschko-Stiftung

Matthias Brückmann
EWE-Chef stolpert über Spende an Klitschko-Stiftung

PremiumDas Präsidium des EWE-Aufsichtrats empfiehlt, sich von Chef Matthias Brückmann zu trennen. Der Manager hatte eigenmächtig Hunderttausende Euro aus der Konzernkasse an eine Stiftung der Klitschkobrüder überwiesen.

BerlinMatthias Brückmann mag den robusten Auftritt, etwa wenn er der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur vorwirft, sie würden die Deutsche Telekom beim Ausbau des Breitbandnetzes bevorzugen. Dann droht er mit Klagen und redet sich in Rage. Manche Leute mögen das, andere finden es überzogen. Jedenfalls gehört Brückmann zu den bekannten Gesichtern der Branche, obwohl er erst seit 2015 an der EWE-Spitze steht. Der Oldenburger Regionalversorger ist in seiner Heimatregion Platzhirsch bei Strom und Gas und zudem als Internet- und Telefonanbieter aktiv.

Doch jetzt ist Brückmanns Karriere bei EWE wohl beendet. Das Präsidium des EWE-Aufsichtsrats empfahl dem Kontrollgremium, die Bestellung Brückmanns...

 
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