Maxim Barskij
TNK-BP findet endlich neuen Chef

Die zähe Suche nach einem neuen Chef für den zweitgrößten russischen Ölkonzern TNK-BP ist beendet. Der Russe Maxim Barskij führt ab Januar 2011 den Konzern, der zur Hälfte dem britischen Multi BP und dem russischen Konsortium ARR der Oligarchen Wiktor Wekselberg, Michail Fridman und Leonid Blawatnik gehört.
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MOSKAU. Mit der jetzigen Personalentscheidung endet ein Streit, der im vergangenen Jahr um die Führung von TNK-BP zwischen den Anteilseignern entbrannte. Der langjährige Chef Robert Dudley musste am Ende überstürzt das Land verlassen.

Im Mai dieses Jahres deutete sich überraschend eine Lösung für den Topjob an: Nachdem BP einen Kandidaten, den Ex-Chef des russischen Minenkonzerns Polyus Gold, Pawel Skitowitsch, ins Rennen geschickt hatte, kam Barskij – auf dem Ticket von AAR. Seitdem sitzen beide im Management unter der vorübergehenden Leitung des Großaktionärs Fridman.

Mit der Wahl des 35-jährigen Barskij hat sich nun die russische Seite durchgesetzt. Der Manager, bei TNK-BP für Strategie und Geschäftsentwicklung zuständig, gilt als sehr unerfahren im Ölgeschäft. Deshalb wird er die ersten fünf Monate im kommenden Jahr in der Londoner Konzernzentrale verbringen, ehe er am 1. Juni nach Moskau zurückkehrt und ab 2011 die Aufgaben von Fridman übernimmt.

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