Nach den jüngsten Rücktritten
Merrill-Chef schließt die Lücken

Nach den jüngsten Veränderungen im Topmanagement glätten sich bei der New Yorker Investmentbank Merrill Lynch langsam die Wogen. Zuletzt hatte die Bank den überraschenden Rücktritt zweier Top-Manager zu verkraften. In dieser Woche ernannte Merrill-Chef Stanley O’Neal den 45-jährigen Robert McCann zum Vize-Chairman der Sparte Vermögensverwaltung – eine neu geschaffene Position.

HB NEW YORK. Mit McCann füllte O’Neal die Lücke zwischen ihm selbst an der Spitze und den Leitern der operativen Merrill-Einheiten. Gleichzeitig wollte der knallharte Bankchef mit dem Spitznamen „Stalin“ Sorgen um die Abwanderung fähiger Spitzenkräfte beheben. Er will signalisieren, „dass er die Fäden in der Hand hält und gutes Führungspersonal finden kann“, sagte Bankanalyst Henry McVey von der Investmentbank Morgan Stanley.

Seit O’Neal Mitte 2001 als künftiger Merrill-Chef nominiert wurde, hat der 51-Jährige fast das komplette Führungspersonal ausgetauscht. Zuletzt erwischte es zwei Top-Manager, die als seine Vertrauten galten: Tom Patrick, 60, war als Vize-Chairman Finanzen und Verwaltung die Nummer...

 
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